
Güllebehandlung
Güllebehandlung
Güllebehandlung
1. Anwendung – Einbringung von BIOLIT in die Gülle
Die Zugabe von BIOLIT Vulkan-Urgesteinsmehl zur Gülle ist eine einfache und praxisbewährte Methode, um organische Wirtschaftsdünger aufzuwerten und ihre Wirkung im Boden zu verbessern. Die Anwendung kann sowohl in bestehenden Güllelagern als auch direkt im Güllefass erfolgen.
Warum Gülle-Optimierung?
Unbehandelte Gülle stinkt und enthält neben Krankheitskeimen auch unerwünschte Fäulnis, die nach der Ausbringung im Grünland später wieder in Form von Grundfutter zum Tier gelangt. Die Keime bleiben aber erhalten und bringen auf diese Weise das Risiko von Erkrankungen in die Ställe zurück.
Warum BIOLIT?
Dieser unerwünschte Prozess lässt sich mit der BIOLIT Technologie auf natürliche Weise optimieren. Direktes Einblasen von BIOLIT in die Gülle reduziert Ammoniak und bindet lästige Gerüche (belegt durch TÜV Services Austria). Die vielen Mineralien im BIOLIT und die enthaltenen Milchsäurebakterien haben in der Gülle beste Lebensbedingungen und wirken als Katalysator für die Umwandlung von Fäulnis in die gewünschte, aerobe Rotte. Die Milchsäurebakterien beschleunigen diesen Prozess fermentativ.
Zur Anwendung wird BIOLIT in der hier angführten Menge direkt in die Güllegrube, den Güllekeller oder in das Güllefass eingestreut oder eingeblasen. Das feine mineralische Pulver verteilt sich durch die natürliche Bewegung der Gülle sowie durch das anschließende Aufrühren gleichmäßig im gesamten Substrat.
Empfohlene Mischungsverhältnis:Aufwandsmenge Rindergülle
20 - 40 kg / m3
(je nach Dicke)
Produkt:
• BIOLIT FEIN PLUS
• VGM FEIN
Aufwandsmenge Schweinegülle
10 - 20 kg / m3
Produkt:
• BIOLIT FEIN PLUS
• VGM FEIN
Aufwandsmenge Biogasgärreste
10 - 20 kg / m3
Produkt:
• BIOLIT FEIN PLUS
• VGM FEIN

Durch die große Oberfläche der mineralischen Partikel verbindet sich das Vulkan-Urgesteinsmehl rasch mit den organischen Bestandteilen der Gülle. Dabei lagern sich die feinen Mineralpartikel an organische Bestandteile an und bleiben dadurch stabil in der Gülle verteilt. Ein Absinken des Materials auf den Behälterboden wird dadurch weitgehend verhindert, sodass eine gleichmäßige Durchmischung und Wirkung im gesamten Güllevolumen gewährleistet bleibt.
Um eine optimale Vermischung zu erreichen, empfiehlt sich ein kurzes Aufrühren oder Durchmischen der Gülle nach der Zugabe.
Die Einbringung kann während der Lagerphase erfolgen oder auch unmittelbar vor der Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen. Dadurch wird sichergestellt, dass das mineralische Material bereits im Güllebehälter aktiv wird und seine positiven Eigenschaften während Lagerung und Ausbringung entfalten kann.






2. Wirkung in der Gülle
Durch die Zugabe von BIOLIT wird die Gülle mineralisch stabilisiert. Die feinen Partikel des Vulkangesteinsmehls besitzen eine hohe spezifische Oberfläche und können dadurch Nährstoffe sowie Ammoniumverbindungen physikalisch binden. Dies trägt dazu bei, wertvolle Nährstoffe im Wirtschaftsdünger zu stabilisieren.
Die Feinstvermahlung von BIOLIT FEIN PLUS (90% unter 0,08 mm) erzeugt eine große Oberfläche von 2500m2/ kg (BET) und dient als Wohnraum für die Mikroorganismen. BIOLIT Vulkan-Urgesteinsmehl haftet zuverlässig an den Kotpartikeln der Gülle, bleibt in der Schwebe und setzt sich nicht ab.
Positive Wirkung von BIOLIT in der Gülle:
BIOLIT behandelte Gülle fließt homogener und ist flüssiger, weil die Bakterien alle notwendigen Mineralien zum Aufbau des gewünscht fermentativen Milieus in der Gülle enthalten.
BIOLIT reduziert Gerüche, wie der TÜV Services Austria in einer Studie im Auftrag von BIOLIT 2015 ermittelte - und speichert somit Nährstoffe.
Mit dem Einsatz von BIOLIT nimmt der Kleeanteil im Grünland signifikant zu und Probleme mit Hahnenfuß und anderen Unkräutern verringern sich.
Kleegras hat eine deutlich höhere Grundfutterverzehrs- und Milchleistung als Gras ohne Klee, wie Fütterungsversuche belegen. Steigerungen pro Kuh von 10kg Grundfuttertagesmilch auf 15kg sind realistisch. Der höhere Mineralstoffbedarf dieser Kühe kann mit mineralreicherem Futter besser erzielt werden als mit Mineralstoffmischungen.
BIOLIT im Grünland erhöht den Futterwert auch durch Zufuhr wertvoller sowie tiergesunder Mineralien wie Eisen und Spurenelemente wie Silicium, Mangan, Kupfer oder Kobalt.
Ohne nachteilige pH-Anhebung wird das Erntegut mineralreicher, Schadpilze verschwinden (Wirkung der Kieselsäure) und das Grundfutter wird infolge des höheren Kleeanteils wertvoller.
Die regelmäßige Behandlung mit BIOLIT baut Fäulnis in der Gülle ab und gleicht den Mineralverbrauch des Bodens sichtbar aus. Sie schaffen somit die Grundlage für einen höheren Futterwert der Pflanzen und somit für tiergesünderes Futter.
Das feinstvermahlene basisch silikatische Urgesteinsmehl BIO- LIT gibt dem Boden verbrauchte Mineralien wieder zurück. Auf Basis der bekannten Prinzipien silikatischer Verwitterung können bodenbürtige Bakterien aus Biolit Humus aufbauen und Fäulnis im Boden abbauen.
Regenwürmer lieben die Vielfalt an Mineralien im BIOLIT und bauen diese pflanzenverfügbar um.
Gleichzeitig wirkt mit BIOLIT behandelte Gülle deutlich schonender:
Sie ist weniger aggressiv, reizt die Bodenfauna nicht und schützt Regenwürmer sowie andere Nützlinge.
3. Langzeitwirkung im Boden
Nach der Ausbringung der mit BIOLIT angereicherten Gülle gelangen die mineralischen Bestandteile gemeinsam mit den organischen Nährstoffen in den Boden. Dort tragen sie langfristig zur Verbesserung der Bodenstruktur und zur Stabilisierung des Bodenmilieus bei.
Die enthaltenen Silikate, Mineralstoffe und Spurenelemente werden nur langsam freigesetzt und wirken daher über einen längeren Zeitraum im Boden. Dadurch entsteht eine nachhaltige Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, während gleichzeitig die Aktivität von Bodenorganismen unterstützt wird.
Zitat:
"Nicht die Nährstoffwirkung, sondern die Stimulation des Bodenlebens ist beim BIOLIT so wichtig. Das Gestein bewirkt basische Reaktionen. Seine hohe Oberfläche bindet N- und S- Verbindungen."
Markus Danner, BIO AUSTRIA
Immer mehr Landwirte erkennen die Bedeutung der Remineralisierung ihrer Böden. Fehlt Molybdän, dann ist die Nitratreduktase gehemmt. Fehlt Kobalt, dann können die Mikroorganismen über den Milchsäurestoffwechsel kein Probalamin aufbauen, also die Vorstufe von Vitamin B12. Auch das Lösen von gebundenem Phosphor aus dem Boden wird durch die BIOLIT-Mineralien mit seiner Tauscherfunktion gefördert. Und letztlich sind die Pflanzen auf eine gute Versorgung mit Spurenelementen und Mikronährstoffen angewiesen, damit ihr Stoffwechsel dem allfälligen biotischen und abiotischem Stress standhalten kann.




Milchsäurebakterien in BIOLIT FEIN PLUS
1. Herkunft und Entstehung der Milchsäure
Die von den Bakterien gebildete Milchsäure kann das Bodenmilieu positiv beeinflussen und schafft Bedingungen, unter denen sich nützliche Mikroorganismen, Bodenbakterien und Pilze gut entwickeln können. Dadurch wird der biologische Abbau organischer Substanz unterstützt und Nährstoffe werden für Pflanzen leichter verfügbar.
Milchsäure entsteht durch natürliche Fermentationsprozesse, bei denen Milchsäurebakterien organische Stoffe wie Zucker in Milchsäure umwandeln. Dieser biologische Prozess kommt in der Natur häufig vor, etwa bei der Silagebildung, in fermentierten Futtermitteln, im Boden sowie im Verdauungssystem von Tieren.


2. Wirkung im Boden und auf mikrobiologische Prozesse
Die durch Bakterien gebildete Milchsäure wirkt sich positiv auf das Bodenmilieu aus und schafft ideale Bedingungen für nützliche Mikroorganismen, Bodenbakterien und Pilze.
Nach der Ausbringung gelangen die Milchsäurebakterien in den Boden, stabilisieren dort das mikrobielle Gleichgewicht und fördern natürliche Fermentations- und Umsetzungsprozesse.
So wird der biologische Abbau organischer Substanz unterstützt und Nährstoffe werden für Pflanzen besser verfügbar – die Grundlage für eine aktive, vielfältige und gesunde Bodenbiologie.
Positive Wirkung von Milchsäurebakterien in BIOLIT:
-
Senken den pH-Wert lokal im Boden oder auf der Pflanzenoberfläche
-
Schaffen ein ungünstiges Milieu für pathogene Keime (z. B. Fusarium, Pythium, Rhizoctonia)
-
Fördern nützliche Bodenmikroorganismen, die saure Bedingungen bevorzugen
-
-
Produktion von Bacteriocinen, Wasserstoffperoxid und anderen Hemmstoffen
-
Wirksam gegen viele bodenbürtige und blattbürtige Krankheitserreger
-
Verdrängung pathogener Mikroorganismen durch Konkurrenz um Raum und Nährstoffe
-
-
Mobilisierung von Phosphor und Kalium aus unlöslichen Verbindungen durch Säureeinwirkung
-
Förderung anderer Mikroorganismen (z. B. stickstofffixierende Bakterien)
-
Aktivierung von Enzymen im Boden, z. B. Phosphatase, die Nährstoffe pflanzenverfügbar macht
-
-
Unterstützen den Abbau organischer Materialien in Gülle, Kompost und Fermenten
-
Hemmen Fäulnisbakterien und reduzieren Geruchsbildung
-
Fördern die Bildung von stabilem Humus
-
-
Produzieren Exopolysaccharide (EPS) → verbessern Bodenaggregation
-
EPS fördern stabile Krümelstruktur, erhöhen Wasserhaltefähigkeit und Durchlüftung
-
-
Reduzieren den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln
-
Verringern Nährstoffauswaschungen durch bessere Nährstoffbindung im Boden
-
Fördern Biodiversität im Bodenmikrobiom
-
3. Nutzen für Tiere, Umwelt und biologische Landwirtschaft
Milchsäurebakterien sind natürliche Mikroorganismen, die eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt spielen. Sie kommen in vielen natürlichen Prozessen vor und helfen dabei, ein stabiles und gesundes Gleichgewicht zu erhalten.
In der Landwirtschaft unterstützen sie biologische Abläufe, indem sie unerwünschte Fäulnisprozesse reduzieren und nützliche Mikroorganismen fördern. So entsteht ein aktives, ausgeglichenes mikrobielles Umfeld. In der Tierhaltung wirken sich Milchsäurebakterien positiv auf Futterqualität, Verdauung und das Stallklima aus. Ein stabiles mikrobielles Gleichgewicht trägt dazu bei, Tiere gesund zu halten und ihre natürliche Widerstandskraft zu stärken.
Gleichzeitig fördern Milchsäurebakterien nachhaltige Kreisläufe, da sie natürliche Prozesse unterstützen und den Einsatz chemischer Zusatzstoffe reduzieren können. Damit sind sie ein zentraler Baustein für eine moderne, umweltbewusste und gesunde Landwirtschaft.



Die Anwendung von BIOLIT in Geflügelfarmen
BIOLIT trägt dazu bei, Fliegen und andere Parasiten im Stall deutlich zu reduzieren. Das trockene, mineralische Milieu entzieht den Insekten die Lebensgrundlage und erschwert ihre Vermehrung.
Auch der Befall durch die Rote Vogelmilbe kann verringert werden, da das feine Urgesteinsmehl Feuchtigkeit bindet und so ein für Parasiten ungünstiges Umfeld schafft. Das unterstützt ein ruhigeres, hygienisches Stallklima und trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei.
" Kieselgur gilt als Mittel der Wahl bei Befall mit roter Vogelmilbe. “Das habe ich auch verwendet, aber es hat nicht so gut gewirkt wie Biolit. Ich habe mit Biolit den ganzen Stall bestäubt, also die Wände, Decken, Ritzen und die Nester. Das Problem der Vogel-Milben bin ich nun völlig losgeworden.”
Dr. Andrea B., Rechtsanwältin, Salzburg,15.06.2016
In eine geleerte, nicht zu hoch befüllte Wanne wird alle 1–2 Tage ausreichend frisches BIOLIT gegeben.
Die Rückstände aus der Wanne werden ebenfalls im Abstand von 1–2 Tagen im Kotbereich der Hühner verteilt.
Im Auslauf empfiehlt es sich, einen Haufen aus SANDILIT anzulegen. Die Hühner scharren darin gerne und nutzen den verflachten Bereich zudem für Sandbäder.
Die Stallwände, Sitzstangen und weitere Bereiche sollten – insbesondere in der warmen Jahreszeit – mehrmals pro Woche gründlich, auch an schwer zugänglichen Stellen, mit BIOLIT FEIN PLUS eingestäubt werden. Da sich Milben häufig an der Unterseite der Sitzstangen aufhalten, wird empfohlen, diese regelmäßig zu demontieren und auch dort 2–3 Mal pro Woche mit BIOLIT FEIN PLUS zu behandeln.
Sind sogenannte Wintergärten vorhanden, sollten auch diese ausreichend mit BIOLIT FEIN PLUS plus sowie SANDILIT versehen werden.

Die Anwendung von BIOLIT dei der Schweinehaltung
Schwanzbeißen entsteht meist nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch ein Zusammenspiel aus Stressfaktoren wie feuchten Liegeflächen, schlechter Luft, Unruhe im Stall und insgesamt ungünstigen Haltungsbedingungen.
Genau hier setzt BIOLIT an: Durch die Bindung von Feuchtigkeit und Ammoniak verbessert sich das Stallklima spürbar. Die Liegeflächen bleiben trockener, die Luft wird angenehmer und das gesamte Umfeld für die Tiere stabiler. Ein ruhiges, ausgeglichenes Stallmilieu wirkt sich direkt auf das Verhalten der Schweine aus: Die Tiere sind entspannter, es kommt zu weniger Unruhe in der Gruppe und damit sinkt auch das Risiko für Schwanzbeißen.
Trockene Liegeflächen senken Hautreizungen und Unruhe im Bestand
Reduzierte Ammoniakbelastung entlastet Atemwege und Nervensystem
Besseres Stallklima führt zu ruhigerem Verhalten in der Gruppe
Weniger Keimdruck reduziert unterschwellige Belastungen und Stress

Die Anwendung von BIOLIT in der Rinderhaltung
Die Anwendung von BIOLIT bei der Rinderhaltung BIOLIT verbessert die Stallhygiene nachhaltig und sorgt für ein deutlich ausgeglicheneres Stallklima. Das Vulkan-Urgesteinsmehl bindet zuverlässig überschüssige Feuchtigkeit, reduziert die Bildung von Ammoniak und neutralisiert unangenehme Gerüche direkt an der Quelle.
Dadurch wird die Luftqualität im Stall spürbar verbessert – ein Vorteil für Tiere und Menschen gleichermaßen. Gleichzeitig unterstützt Biolit die Struktur der Gülle. Durch die feine, mineralische Beschaffenheit wird sie homogener, neigt weniger zur Verkrustung und bleibt besser pump- und fließfähig. Das erleichtert das Abfließen in Kanälen und verbessert die Ausbringung.
Natürlich gesunde Stallhygiene mit BIOLIT
Die meisten Probleme im Stall entstehen dort, wo die Tiere liegen.
Feuchtigkeit, Keime und schlechte Luft belasten Euter, Klauen und Leistung.Mit der BIOLIT Biomatratze entsteht ein völlig anderes Stallklima:
trocken, sauber und biologisch im Gleichgewicht.
Ihre Vorteile auf einen Blick:-
Deutlich reduzierte Keim- und Zellzahlen
-
Saubere, trockene Liegeflächen
-
Weniger Mastitis-Risiko (bis zu 90 % umweltbedingt)
-
Verbesserte Klauen- und Eutergesundheit
-
Reduktion von Ammoniak und Treibhausgasen
-
Spürbar bessere Stallluft

-
Machen Sie eine erdfeuchte Mischung aus:
-
3 t BIOLIT FEIN plus
-
1 t Häckselstroh (kurz)
-
1.000-1.500 Liter Wasser.
Wenn Ihre Tiefbox gut 20 cm hat, dann nehmen Sie für den unteren Bereich bitte 1.500 Liter und für den oberen Bereich 1.000 Liter Wasser.
-
Während die Kalkstrohmatten auf Desinfektion durch hohe pH-Werte setzen (Desical pH 12,4) ,erfolgt das Ausschalten pathogener Keime über den Biolitweg die Mineralvielfalt im Biolit sowie durch natürliche Milchsäurefermentation.
Der Ursprungs-pH von Biolit liegt bei 8,4. Durch die Aktivität der biolitischen Bakterien erfolgt jedoch eine Aussteuerung des pH-Wertes in den neutralen bis leicht basischen Bereich mit Werten zwischen pH 7,0 bis 7,8.
Warnhinweise bei Kalk beachten!
Bei Kalkstrohmatten finden Sie stets Hinweise auf Biozide mit entsprechenden Warnhinweisen.
Bei Biolit Strohmatten finden Sie KEINE Hinweise, da Biolit ein natürliches Produkt ohne Risiko ist.







So entfaltet BIOLIT seine volle Wirkung
Damit BIOLIT sein volles Potenzial entfalten kann, kommt es vor allem auf die richtige und regelmäßige Anwendung an. Entscheidend ist nicht die einmalige Behandlung, sondern die kontinuierliche Stärkung der Pflanze über die gesamte Vegetationsperiode hinweg.
BIOLIT wird mit Wasser gemischt und als feiner Sprühfilm auf die Blattoberfläche aufgebracht und wirkt dort als natürlicher Schutzbelag. Idealerweise erfolgt die Anwendung vorbeugend, also bevor sichtbarer Schädlingsbefall entsteht. So wird die Pflanze von Anfang an stabilisiert und weniger anfällig. Wichtig ist dabei eine ausreichend hohe Wassermenge, damit sich BIOLIT gleichmäßig verteilt – als Richtwert gelten etwa 50 Liter Wasser pro Kilogramm Produkt.
BIOLIT FEIN PLUS kann auch trocken mit einem Streuer ausgebracht werden. Besonders bei Erdflöhen und Rüsselkäfern zeigt sich eine schnelle Wirkung – sie verschwinden nahezu sofort und machen sich sprichwörtlich „vom Acker“.
Die abwehrende Wirkung des feinen Gesteinsmehls hält jedoch meist nur kurz an und lässt durch Tau oder Feuchtigkeit bereits in der folgenden Nacht nach.
In der Praxis haben sich je nach Kultur unterschiedliche Aufwandmengen bewährt:
Aufwandsmenge Feldbau gesprüht
5 kg / Ha
Produkt:
• BIOLIT ULTRAFEIN PLUS
Aufwandsmenge
Acker trocken ausgebracht1 t / ha
Produkt:
• BIOLIT FEIN PLUS
• VGM FEIN ?
Aufwandsmenge Garten
1 Esslöffel / 1 Liter Wasser
Produkt:
• BIOLIT ULTRAFEIN PLUS
Für eine optimale Wirkung sollte die Mischung gut durchgerührt und möglichst frisch ausgebracht werden. Bei der Anwendung in der Feldspritze empfiehlt es sich, zuerst Wasser einzufüllen, anschließend feste Bestandteile beizumischen und danach flüssige Komponenten zu ergänzen. Zusatzstoffe werden erst zum Schluss hinzugefügt. Eine gleichmäßige Durchmischung während der gesamten Anwendung sorgt dafür, dass sich das Produkt nicht absetzt und konstant ausgebracht wird.
Zu beachten ist:
BIOLIT bei Kulturen mit empfindlicher Blütephase nicht direkt während der Blüte einsetzen. Der entstehende Belag auf den Pflanzen sollte vor der Ernte durch Regen oder Beregnung abgewaschen werden, insbesondere bei verzehrfertigen Produkten.
Da BIOLIT ULTRAFEIN PLUS ein zu 100 % natürliches Produkt ohne chemische Zusatzstoffe ist, sind weder Wartezeiten erforderlich und es entstehen auch keine schädlichen Rückstände.
Warum werden schwache Pflanzen schneller befallen?
Gestresste oder geschwächte Pflanzen verändern ihre chemischen Signale. Ursachen dafür können Nährstoffmangel, Bodenversauerung, Trockenstress oder Vergiftungen sein.
Schädlinge kommen also nicht einfach zufällig. Sie werden eingeladen. Gestresste oder geschwächte Pflanzen verändern ihre chemischen Signale. Für Insekten und Pilze wirkt das wie ein Leitsystem – sie erkennen sofort: Diese Pflanze ist anfällig.
Die Gründe dafür sind meist hausgemacht:
-
ausgelaugte oder übersäuerte Böden
-
fehlende Mineralstoffe
-
Trockenstress oder Staunässe
-
gestörtes Bodenleben
Die Folge: Die Pflanze baut schwächere Zellstrukturen auf, ihre natürliche Abwehr sinkt – und wird damit zur leichten Beute.


BIOLIT – Pflanzen stärken statt Symptome bekämpfen
Um Schädlings- und Pilzbefall vorzubeugen, eignet sich BIOLIT ULTRA FEIN PLUS mit seinem besonders feinen Mahlgrad von nur 0,01 mm (bei 90%) hervorragend.
Genau hier setzt BIOLIT an. Nicht am Schädling – sondern an der Pflanze selbst. Das fein vermahlene Vulkan-Urgesteinsmehl versorgt die Pflanze mit Silicium und weiteren wichtigen Mineralstoffen. Dadurch entsteht ein natürlicher Schutzmechanismus. Eine Pflanze, die sich nicht erst „wehren“ muss, sondern gar nicht erst interessant für Schädlinge ist.
-
stärkere Zellwände
-
festere Pflanzenstruktur
-
höhere Widerstandskraft
-
BIOLIT bildet einen feinen Mineralfilm auf der Blattoberfläche:
-
Pilzsporen keimen schlechter
-
Insekten meiden behandelte Pflanzen
-
UV-Strahlung wird reflektiert
-
Stress wird reduziert
Der Belag erschwert die Keimung von Pilzen und macht Pflanzen für Käfer weniger attraktiv
-
Die enthaltenen Milchsäurebakterien:
-
stabilisieren die Mikroflora auf dem Blatt
-
hemmen unerwünschte Keime
-
besetzen die Oberfläche aktiv
-
Typische Schädlinge – und warum sie kommen
Ob im Garten oder in der Landwirtschaft – die Liste ist lang.
Aber das Prinzip ist immer gleich: Sie gehen dorthin, wo es leicht ist.
Diese Stresssignale können Schädlinge anlocken. Bei Mangelzuständen werden Pflanzensäfte häufig unausgewogen, was Schädlinge als attraktiv empfinden. Im biologischen Landbau wird oft beobachtet, dass robuste und gut ernährte Pflanzen deutlich seltener befallen werden.
greifen bevorzugt weiches, geschwächtes Gewebe an:
-
Kartoffelkäfer
-
Erdfloh
-
Raupen
-
entziehen Nährstoffe und schwächen zusätzlich
-
Blattläuse
-
Thripse
-
Weiße Fliegen
-
schädigen die Pflanze von unten – oft unbemerkt
-
Drahtwürmer
-
Engerlinge
-
nutzen geschwächte Pflanzen als Eintrittstor
-
Mehltau
-
Rost
-
Kraut- und Braunfäule
-


Was BIOLIT dazu beiträgt
BIOLIT verfolgt einen anderen Ansatz. Statt schnell einzugreifen, unterstützt es den Boden dabei, wieder sein natürliches Gleichgewicht zu finden.
Durch seine mineralische Zusammensetzung und basischen Eigenschaften kann der pH-Wert sanft stabilisiert werden. Gleichzeitig werden wichtige Spurenelemente ergänzt, wodurch die Pflanze Nährstoffe wieder besser aufnehmen kann.
Das Ergebnis zeigt sich oft deutlich:
-
Nährstoffe werden wieder verfügbar
-
die Pflanze kann sie besser aufnehmen
-
Wachstum und Vitalität verbessern sich spürbar
-
Der Boden kommt ins Gleichgewicht – und die Pflanze gleich mit.

Warum der pH-Wert so entscheidend ist
Der pH-Wert im Boden bestimmt, ob Pflanzen Nährstoffe überhaupt aufnehmen können. Ist der Boden zu sauer oder aus dem Gleichgewicht geraten, werden wichtige Mineralstoffe gebunden – sie sind zwar vorhanden, stehen der Pflanze aber nicht mehr zur Verfügung.
Ein unausgeglichener pH-Wert bringt den gesamten Boden aus der Balance. Die Wurzeln arbeiten weniger effizient, das Bodenleben verändert sich und die Pflanze kann ihr Potenzial nicht mehr ausschöpfen. In diesem Zustand sendet sie vermehrt Stresssignale aus – genau darauf reagieren Schädlinge und Pilze besonders schnell.
Ein unausgeglichener pH-Wert hat direkte Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit:
-
Nährstoffe werden blockiert
-
Wurzeln können schlechter arbeiten
-
das Bodenleben gerät aus dem Gleichgewicht
-
die Pflanze wird instabil und anfällig
Gerade in solchen Situationen senden Pflanzen verstärkt Stresssignale aus – ein "gefundenes Fressen" für Schädlinge und Pilze.


Warum Kalk allein nicht die Lösung ist
Oft wird Kalk eingesetzt, um den pH-Wert schnell anzuheben. Kurzfristig kann das funktionieren – langfristig greift dieser Ansatz jedoch zu kurz. Eine einseitige Kalkung kann das natürliche Gleichgewicht im Boden stören.
Spurenelemente werden gebunden, das Bodenleben reagiert empfindlich und der pH-Wert beginnt stärker zu schwanken, anstatt sich nachhaltig zu stabilisieren. Der Boden wird zwar korrigiert, aber nicht wirklich verbessert.
Gesunde Böden brauchen mehr als eine schnelle pH-Anpassung – sie brauchen ein stabiles, mineralisches Gleichgewicht.

Warum das langfristig den Unterschied macht
Ein Boden, in dem Mineralien chelatisiert und damit verfügbar sind, versorgt Pflanzen deutlich stabiler und nachhaltiger. Wachstum, Qualität und Widerstandskraft verbessern sich spürbar.
BIOLIT unterstützt genau dieses Zusammenspiel aus Mineralien und Bodenleben – und sorgt so dafür, dass Nährstoffe nicht verloren gehen, sondern dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
👉 Ein gesunder Boden stellt nicht nur Nährstoffe bereit – er macht sie nutzbar.

Chelate – wenn Mineralien wirklich ankommen
Ein gesunder Boden ist mehr als nur Nährstoffspeicher. Er ist ein lebendiges System.
Vor allem Humus spielt dabei eine zentrale Rolle: Hier wirken Mikroorganismen, Pilze und Kleinstlebewesen wie ein natürlicher Filter. Sie bilden Vitamine, Aminosäuren und sogar antibiotisch wirkende Stoffe, die den Boden stabilisieren und die Pflanze stärken.
Diese Prozesse schaffen die Grundlage dafür, dass Nährstoffe nicht nur vorhanden sind – sondern auch wirksam werden.
Was BIOLIT im Boden aktiviert
BIOLIT liefert eine Vielzahl an Spurenelementen wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Calcium und Magnesium. Durch die besonders feine Vermahlung werden diese Mineralien im Boden leicht gelöst und pflanzenverfügbar.
Doch der entscheidende Schritt passiert danach: Im Zusammenspiel mit dem aktiven Bodenleben können diese Elemente an organische Moleküle gebunden werden – ein Prozess, den man Chelatisierung nennt.
Erst dadurch werden viele Mineralien wirklich effizient nutzbar.


Chelatisierung – der Schlüssel zur Verfügbarkeit
Ein Chelat ist vereinfacht gesagt eine „geschützte Form“ eines Minerals. Das Spurenelement wird dabei an ein organisches Molekül gebunden und bleibt so stabil und verfügbar.
Das hat einen entscheidenden Vorteil:
Mineralien reagieren im Boden normalerweise schnell mit anderen Stoffen und werden unlöslich. In chelatierter Form passiert das deutlich weniger.
Ohne Schutz kann es sich mit Phosphat verbinden und für die Pflanze unbrauchbar werden. In chelatierter Form bleibt es verfügbar – und kann von der Pflanze aufgenommen werden.Nicht die Menge entscheidet – sondern die Form.
Zusammenspiel von Bodenleben und Mineralien
Je aktiver und gesünder der Boden, desto besser funktioniert dieser Prozess. Mikroorganismen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie wandeln Stoffe um, mobilisieren Nährstoffe und sorgen dafür, dass Spurenelemente in pflanzenverfügbarer Form vorliegen.
Bestimmte Bodenbakterien bilden sogenannte Siderophore, die Eisen für Pflanzen verfügbar machen. Ohne diese biologischen Prozesse wären viele Nährstoffe im Boden praktisch „eingeschlossen“.
Dünger, Mist, Gülle...
Milchsäure
Biolit und
Nutztierhaltung
Schädlinge
und Pilzbefall
pH-Wert

BIOLIT mobilisiert gebundenen Phosphor
Phosphor ist im Boden meist reichlich vorhanden – allerdings oft in gebundener Form. Vor allem die Bindung an Eisen sorgt dafür, dass dieser wichtige Nährstoff für Pflanzen nicht verfügbar ist.
Durch die Anwendung von BIOLIT gelangt Silicium in den Boden, das genau hier ansetzt: Es konkurriert mit Phosphor um die Bindungsplätze und kann ihn aus diesen festen Verbindungen lösen.
Der im Boden vorhandene Phosphor wird wieder pflanzenverfügbar.
BIOLIT holt Nährstoffe zurück in den Kreislauf – statt neue zuzuführen.
Das bedeutet für die Praxis:
Statt ständig neuen Phosphor zuzuführen, kann vorhandener Phosphor wieder aktiviert und effizient genutzt werden. Dadurch reduziert sich der Bedarf an zusätzlicher Düngung – bei gleichzeitig stabiler Pflanzenentwicklung.
BIOLIT holt Nährstoffe zurück in den Kreislauf – statt neue zuzuführen.
Silizium kann im Boden gebundenen Phosphor für Pflanzen verfügbar machen. Das haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden. An Eisen gebundener Phosphor soll durch eine gezielte Siliciumdüngung mobilisiert werden.
> zum ArtikelDurch Silizium wird gebundenes Phosphor für die Pflanzen verfügbar. Wenn die Bauern also genau dosierte Mengen des Elements zuführen, können sie ohne Ernteverlust für gewisse Zeit auf phosphorhaltige Dünger verzichten, heißt es.
> zum Artikel"Silicon increases the phosphorus availability of Arctic soils"
